Sterben – was kommt danach?

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In der westlichen Gesellschaft ist das Sterben immer noch ein Tabu-Thema. Während die Buddhisten und Hindus genau so wie viele Naturvölker das Sterben als Teil des Lebens anerkennen, verbannt es die zivilisierte westliche Gesellschaft aus ihrem Gedankengut. Bis zuletzt. Um dann unvorbereitet mit großen Ängsten diesen letzten Abschnitt des Lebens zu beschreiten. Viele Ängste ließen sich im Vorfeld nehmen, wenn wir uns nicht so sehr gegen den Tod sträuben würden. Viele anerkannte Forscher aus der Neurologie und der Quantenphysik haben inzwischen Phänomene wie Nahtod-Erlebnisse und Energieteilchen erforscht. Die Ergebnisse jahrzehntelanger Forschung lassen immer mehr Menschen Hoffnung schöpfen. Hoffnung worauf? 

Der Tod ist nicht das Ende

Ein junger Mann aus der Schweiz füllt derzeit ganze Hallen im deutschsprachigen Raum. Er ist ausgebildetes Medium und gibt an, Verstorbene sehen, ja sogar mit ihnen kommunizieren zu können. Er hilft Angehörigen nach schweren Verlusten bei der Trauerbewältigung. Durch sein Wirken erreicht er ein immer größeres Publikum. Menschen aus allen Alters- und Sozialschichten besuchen seine Vorträge, sind gerührt und überwältigt durch die Art, seine Erkenntnisse zu vermitteln. Doch was genau macht der junge Schweizer da eigentlich? Wie in vielen seiner Bücher erklärt er auch in seinen Vorträgen immer wieder, dass wir alle ständig in Kontakt mit der „Geistigen Welt“ stehen. Wir müssten nur lernen, auf die Zeichen zu achten. Bereits seit frühester Kindheit konnte das Schweizer Medium Verstorbene sehen. Was er als völlig normal empfindet, schockiert uns erst mal. Dennoch hat er mit seiner Sensitivität ein Tor für die christliche Gesellschaft geöffnet, die uns die Angst vor dem Tod nehmen kann. Wenn wir uns darauf einlassen.

Die christliche Glaubenslehre

Zwar gibt auch die christliche Lehre Anlass zur Hoffnung auf ein Weiterleben, allerdings ist der Weg ins Paradies laut Bibel alles andere als einfach. Dann kommt da ein Schweizer und stellt die biblische Lehre vollkommen auf den Kopf. Er erzählt, dass es in der Geistigen Welt nichts als Liebe gibt. Dass das sogenannte Fegefeuer wohl die Rückschau auf das eben vollendete Leben sei, in der wir uns nicht nur mit unseren eigenen Gefühlen noch einmal auseinander setzen müssen, sondern auch damit, wie sich andere Menschen durch unser Verhalten gefühlt haben. Wir fühlen also auch das Leid und Glück der Menschen, die uns begleitet haben. Da dürfte manch einer daran zu kauen haben. Er erklärt weiter, dass niemand alleine sterben muss, sondern sich bereits liebe Verwandte an unserem Sterbebett eingefunden haben, wenn es an der Zeit ist, zu gehen. Er nimmt die Angst vor Bestrafung, denn laut seiner Schilderungen gibt es im Jenseits keine Bestrafung, sondern nur die Erkenntnisse, die wir aus unserer Lebensrückschau ziehen. Alles, was er zu berichten hat ist sehr tröstlich, von Angst keine Spur.

Kinder in der geistigen Welt

Das Schlimmste unseres irdischen Daseins ist es, ein Kind zu verlieren. Das Medium erklärt dazu, dass die Kinder in der geistigen Welt gut versorgt sind. Ein oder mehrere Geistführer (bereits inkarnierte Erdenwesen, die keine Verkörperung mehr benötigen) übernimmt/übernehmen dabei die Erzieher-Rolle, damit auch die kindliche Seele sich weiter entwickeln kann. Umgeben von lichtvollen Wesen sind diese Kinder in einer Art „Kindergarten“ untergebracht. Sie spielen miteinander so unbekümmert, wie sie es auch in unserer Welt tun würden. Unter Aufsicht ihrer geistigen Aufsichtspersonen besuchen sie auch oft ihre irdischen Eltern. Es stimme sie oft traurig – so der Schweizer – wenn sie sehen, dass Mama und Papa sehr leiden. Kaum ein Jenseits-Kontakt, den der Schweizer für Eltern gibt, ist von vorherrschender Traurigkeit geprägt. Die Kinder übermitteln ihren Eltern immer wieder, dass es ihnen sehr gut gehe. Allerdings geben sie zu, dass ihnen die Trauer der Eltern doch auch Kummer bereitet. Sie bitten ihn immer wieder, den irdischen Eltern unbedingt zu einem Loslassen und Weiterleben zu raten. Dabei schwingt immer die Freude auf ein Wiedersehen mit.

Was wir als Ende empfinden, ist ein Neuanfang

Beim Sterben verlässt unsere Seele ihr irdisches Vehicle. Es ist, als ob wir einfach einen Schritt zur Seite treten würden. Unsere Seelenanteile, also die Persönlichkeit die wir waren, kehren in ihre eigentliche Heimat zurück. Das Schweizer Medium erklärt das zum besseren Verständnis in Form von Teig-Männchen: Unsere Seele ist ein Brotteig. Bei unserer Zeugung wird ein Stückchen aus diesem Teig herausgenommen, und verkörpert sich. Nach dem Erdenleben kehrt dieses Stückchen Brotteig wieder zurück. Es bereichert den gesamten Brotteig mit seinen Erfahrungen.

Die gesamte Seele – also auch die nicht inkarnierten Teile – profitieren von diesem Erdenleben. Dann wird wieder ein anderes Stück Brotteig herausgenommen, und inkarniert sich… . Die bereits inkarnierten Stücke bleiben in der geistigen Heimat und profitieren alle weiterhin vom Erleben der derzeit inkarnierten Teig-Männchen. Es ist laut Medium so, dass immer einige Männchen aus einem Brotteig hier unten sind und gemeinsam agieren. Das sind dann „Seelenverwandte“. Seelen aus anderen Seelenfamilien erleben wir als fremd und unbekannt. Teig-Männchen aus unserem eigenen Brotteig erkennen wir unterbewusst meist schon beim ersten Aufeinandertreffen. Wir haben dann das Gefühl, unser Gegenüber „irgendwoher“ zu kennen.

Wer Geschmack an diesen kurzen Ausführungen gefunden hat, kann sich zu dem Thema sehr gut einlesen. Das Medium, von dem ich berichtete, heißt Pascal Voggenhuber. Er hat zahlreiche Bücher geschrieben. Dazu gibt er sehr viele Auftritte in stets ausverkauften Hallen in allen deutschsprachigen Ländern.

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